Am Ende des Jahres 2001, began die internationale, christliche Gemeinde “Licht der Erweckung“ mit ihrem Dienst in der Hauptstadt Deutschlands – in Berlin.
Nach der Durchführung einer evangelischen Konferenz, wurde die Bibelschule eröffnet. Den Platz dafür, bot uns freundlicherweise der Pastor der “Christus-Gemeinde“- Gernot Brandt.
Der Unterricht der Bibelschule wurde durch Pastoren verschiedener Gemeinden geleitet: dem Hauptpastor der Gemeinde “Licht der Erweckung“ – Valeriy Ivannik, dem Pastor einer ukrainischen Gemeinde – Jurij Schapowal und durch den Pastor der “Christus-Gemeinde“ – Gernot Brandt. Die Bibelschule war sehr erfolgreich und hatte stetigen Zuwachs.
Das Interesse an Gottes Wort wurde immer größer. Nach und nach folgte die Eröffnung der internationalen christlichen Gemeinde “Licht der Erweckung“.

Im Jahr 2002 begannen wir mit der Suche nach einem eigen Gebäude, in dem wir unsere Gottesdienste veranstalten konnten. Nachdem einer kurze Zeit des Gebets und des Fastens, erforderte es nicht viel Zeit ein geeignetes Gebäude zu finden.
Gott öffnete uns, durch ein Wunder, die Türen eines riesigen Gebäudes. Die Miete war jedoch sehr hoch. Unser Geld reichte noch nicht einmal für die Miete einer Halle innerhalb des Gebäudes.
Doch Gott sagte zu uns: Geht nach vorn, habt keine Angst. Also entschlossen wir uns, einen Schritt in Vertrauen auf Gott zu gehen und das Gebäude zu mieten. Nach 1 1/2 Jahren lud der Besitzer des Gebäudes uns zu einem Gespräch ein und fragte uns, ob wir das Haus nicht vollständig kaufen wollten.
Für uns war es jedoch der völlig falsche Zeitpunkt, da durch die Miete des Hauses bereits eine Summe von 100 000 Euro aufgekommen war, die wir nicht bezahlen konnten. Dennoch bekamen wir genug Geld für den Kauf: Wieder fasteten und beteten wir und durch unseren Glauben gab es für uns keinen Weg zurück nur ein Weg – nach vorn.
Wir unterschrieben einen Kaufvertrag und sammelten etwas mehr als 10 000 Euro. Dennoch bekamen wir Angst und wir machten uns große Sorgen, dass wir das nötige Geld nicht aufbringen konnten. Doch Gott sagte: Habt keine Angst, ich bin bei euch! Der Tag an dem wir das Geld überweisen mussten rückte immer näher, aber das Geld war nicht vorhanden.
Als keine einzige Chance mehr übrig blieb, von irgend woher das Geld zu besorgen, eröffnete uns Gott doch noch eine Möglichkeit und zwar von der Seite, von der wir es niemals erwartet hätten.
Ein Mensch, der kein Christ war, erklärte sich bereit, die restlichen Kosten vollständig zu bezahlen. Solch ein Geschenk von Gottes Seite! So bekamen wir das Gebäude im April 2004. Unser Gott, ist der Gott der Wunder, sei gepriesen von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Nach dem Kauf des gesamten Gebäudes, begannen wir mit den Planungen einer Missionsschule. Die Eröffnung der Schule, in der Diener und Pastoren auf ihren Dienst vorbereitet wurden, war ein Segen für unsere Gemeinde.
Wir waren so froh, Studenten aus Russland und der Ukraine zu empfangen. Es war sehr erfreulich zu sehen, dass die Menschen zu uns kamen mit nur einem Wunsch: intensiv das Dienen für Gott zu erlernen, das Evangelium zuverbreiten und die Not und das Leid der Menschen zu lindern. Die Ausbildung vieler Missionare, ermöglichte es uns neue Gemeinden in Deutschland und der Ukraine gründen. Wir sind sehr dankbar dafür und hoffen, dass dies erst der Anfang ist!